Startseite Artikel Müll-Mail statt Gmail: Dein GitHub-Profil bleibt sauber – und dein Postfach auch!
Müll-Mail statt Gmail: Dein GitHub-Profil bleibt sauber – und dein Postfach auch!

Müll-Mail statt Gmail: Dein GitHub-Profil bleibt sauber – und dein Postfach auch!

Müll-Mail statt Gmail: Dein GitHub-Profil bleibt sauber – und dein Postfach auch!

Mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal diesen Moment erlebt? Man will sich schnell irgendwo anmelden, vielleicht für ein neues Tool, eine Beta-Version oder eben für diese eine Kleinanzeige auf eBay. Und zack – schon landet die Registrierungsbestätigung im Postfach, gefolgt von Newslettern, Werbeangeboten und dem üblichen digitalen Müll. Das kann echt nerven, oder?

Als Entwickler, der vielleicht mehrere Projekte auf GitHub oder GitLab am Laufen hat, kenn ich das Problem nur zu gut. Ich will mein "altes", professionelles Profil sauber halten. Da kommen dann die ganzen Anmeldungen für Side-Projects, Test-Accounts und was weiß ich nicht alles, die dann womöglich mit meiner Haupt-E-Mail verknüpft werden. Das ist, als würdest du deine private Telefonnummer für jeden Werbeanruf raushauen. Nee danke!

Warum deine private E-Mail nicht für alles gut ist

Du nutzt vielleicht eh schon eine Haupt-E-Mail-Adresse für Wichtiges – sagen wir mal, dein Gmail-Konto, dein Yahoo-Account oder Outlook. Das ist dein digitaler Briefkasten für Rechnungen, offizielle Korrespondenz und wichtige Benachrichtigungen. Aber dann gibt es da noch all die anderen Anmeldungen, die du brauchst. Die, bei denen du genau weißt, dass sie früher oder später zur Spam-Schleuder werden könnten.

Ich hab da letztens einen Fall gehabt. Ein Freund, nennen wir ihn mal Alex, wollte sich bei einer neuen Entwicklerplattform anmelden, um ein kleines Open-Source-Projekt zu testen. Er hat seine normale E-Mail genommen. Zwei Wochen später war sein Postfach voll mit Werbung für Web-Hosting, Kurse, die er nie machen will, und Einladungen zu Foren, die er nie besuchen wird. Sein Haupt-Gmail-Konto war plötzlich von Müll überflutet. Er war echt genervt.

Die "Müll-Mail" als dein digitaler Bodyguard

Hier kommen die sogenannten "Müll-Mails" oder temporären E-Mail-Dienste ins Spiel. Stell dir das wie einen Wegwerf-Briefkasten vor. Du bekommst eine E-Mail-Adresse, die nur für eine kurze Zeit existiert. Perfekt, um sich schnell irgendwo anzumelden, ohne seine echte Adresse preiszugeben. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber es kann dein digitales Leben enorm vereinfachen und deine Privatsphäre schützen.

Denk mal an Plattformen wie eBay Kleinanzeigen. Viele Leute nutzen die dortige Chat-Funktion, aber wenn du doch mal eine E-Mail-Adresse austauschen musst, um eine Bestätigung zu erhalten oder eine Datei zu senden, und du nicht deine Hauptadresse angeben willst? Zack, Müll-Mail.

Wie das mit dem "Alt"-Account auf GitHub klappt

Wenn du jetzt an dein GitHub-Profil denkst, das du vielleicht für professionelle Projekte nutzt, und dann ein neues, kleineres Projekt startest, für das du dich auf einer neuen Plattform anmelden musst – dann nimmst du eben eine Müll-Mail. So bleibt dein professionelles Profil von unerwünschten Verknüpfungen verschont. Deine Haupt-E-Mail, die vielleicht sogar mit deinem offiziellen Gmail-Konto verbunden ist, bleibt sauber und sicher.

Es ist doch logisch: Warum sollte eine Plattform, die du nur kurz zum Testen brauchst, Zugang zu deiner permanenten E-Mail-Adresse haben? Das ist, als würdest du deine Hausnummer jedem Fremden auf der Straße geben.

Ein paar Gedanken dazu

Ich nutze solche Dienste inzwischen regelmäßig. Sei es für Online-Registrierungen, die ich nur einmal brauche, oder eben, um mein Haupt-Postfach vor dem Erstickungstod durch Spam zu retten. Es gibt viele Anbieter, manche sind kostenlos, manche kostenpflichtig. Aber für die meisten Fälle reichen die kostenlosen Optionen völlig aus. Man muss nur darauf achten, dass man die E-Mails auch wirklich empfangen kann, wenn man sie braucht. Das ist bei manchen Anbietern ein Knackpunkt.

Hier ist die Sache: Du willst doch nicht, dass dein wichtigstes E-Mail-Konto, egal ob Gmail, Yahoo oder Outlook, mit Müll verstopft wird. Und du willst schon gar nicht, dass deine beruflichen Online-Profile mit irgendwelchen Anmeldungen für zufällige Dienste "verschmutzt" werden. Eine temporäre E-Mail-Adresse ist da wie ein kleiner, aber feiner digitaler Schutzschild.

Probier es einfach mal aus. Melde dich für den nächsten Newsletter an, den du eh nur einmal überfliegen willst, mit einer Wegwerf-Adresse. Du wirst sehen, wie befreiend das sein kann. Und dein Hauptpostfach? Das wird es dir danken. Ganz ehrlich, ich bin froh, dass ich diese Option für mich entdeckt habe. Es spart mir echt Nerven und hält meine digitalen Identitäten sauber und getrennt.