Startseite Artikel GitHub-Geheimnisse: Wie ich meine Alt-Accounts mit temporären E-Mails schütze
GitHub-Geheimnisse: Wie ich meine Alt-Accounts mit temporären E-Mails schütze

GitHub-Geheimnisse: Wie ich meine Alt-Accounts mit temporären E-Mails schütze

Mein GitHub-Chaos und die Lösung mit Wegwerf-E-Mails

Wisst ihr was mich manchmal echt aufregt? Wenn ich auf GitHub oder GitLab unterwegs bin und sehe, wie viele Leute ihre persönlichen Projekte, ihre Experimente, ihre "Spaßprojekte" mit ihrem Hauptaccount verknüpfen. Ich meine, klar, manche wollen alles unter einem Hut haben. Aber ich? Ich brauche Trennung. Ich bin Softwareentwickler, und mein Hauptaccount auf GitHub ist mein Aushängeschild. Da sind die professionellen Beiträge, die Open-Source-Mitwirkungen, die ich ernst nehme. Aber dann gibt es da noch die ganzen kleinen Dinger, die ich mal ausprobiere. Ein kleines Skript hier, ein bisschen rumspielen mit einer neuen Sprache da. Früher habe ich mir da keine Gedanken gemacht. Einfach mit meiner normalen Gmail, Yahoo oder Outlook-Adresse registriert. Aber dann fiel mir auf: Meine Inbox quoll über. Überall Newsletter, Bestätigungsmails von Foren-Communities, die ich einmalig besucht habe, Benachrichtigungen von irgendwelchen Plattformen, die ich nie wieder anfassen werde. Und dann die Sache mit dem Datenschutz. Man gibt seine E-Mail-Adresse ja schnell mal irgendwo an, sei es auf eBay Kleinanzeigen, um mit jemandem zu quatschen, oder eben bei der Anmeldung zu einer neuen Online-Diskussion.

Das Dilemma: Registrierungspflicht vs. Privatsphäre

Letzte Woche ist mir das wieder mal aufgefallen. Ich wollte mich bei einer kleinen, Nischen-Foren-Community anmelden, um eine spezifische Frage zu stellen. Registrierungspflicht. Und zack, wieder eine E-Mail-Adresse nötig. Ich könnte meine Hauptadresse nehmen, aber dann? Dann ist diese Community für immer mit meinem "echten" Online-Ich verknüpft. Was, wenn die gehackt werden? Was, wenn die meine Daten weiterverkaufen? Nee, danke. Und genau hier kommen temporäre E-Mail-Dienste ins Spiel. Für mich sind das Gold wert. Es ist, als hätte ich eine kleine digitale Tarnkappe. Ich brauche eine E-Mail für eine schnelle Registrierung auf einer Webseite? Zack, temporäre E-Mail. Ich will auf einer Plattform diskutieren, aber meine Hauptadresse nicht preisgeben? Wieder die temporäre E-Mail. Für meine GitHub/GitLab-Alt-Accounts ist das perfekt. Ich nehme eine temporäre E-Mail, registriere mich für ein neues Testprojekt, und wenn ich damit fertig bin, lasse ich die E-Mail einfach verfallen. Kein Spam, keine unnötigen Benachrichtigungen, die meine Haupt-Inbox verstopfen. Es ist, als würde ich für jedes kleine Experiment eine eigene, anonyme Postfach-Adresse aufmachen. Manche sagen jetzt vielleicht: "Aber das ist doch umständlich!" Ehrlich, am Anfang dachte ich das auch. Aber wenn man mal die Vorteile sieht, dann lohnt sich die kurze Umgewöhnung. Ich nutze zum Beispiel gerne Dienste, die mir eine E-Mail-Adresse für eine kurze Zeit zur Verfügung stellen. Keine Registrierung, keine komplizierten Einstellungen. Einfach die Adresse kopieren, eintragen, und die Mails kommen rein. Ich erinnere mich an einen Fall, als ich auf einer Plattform eine Online-Diskussion verfolgt habe, die dann doch etwas hitzig wurde. Gut, dass ich mich mit einer temporären E-Mail dort angemeldet hatte. Als die Diskussion eskalierte und einige Leute persönliche Informationen preisgaben oder sich sogar bedroht fühlten, war ich froh, dass meine Haupt-Identität davon unberührt blieb. Das ist echter Datenschutz im Kleinen, den man selbst in die Hand nimmt. Für viele von uns in Deutschland ist die Trennung von privatem und beruflichem Online-Leben wichtig. Genau wie ich meine Entwicklungsumgebungen sauber halte, halte ich auch meine Online-Identitäten getrennt. Das gibt mir die Freiheit, Neues auszuprobieren, ohne Angst vor Datenlecks oder unerwünschter Werbung. Es ist ein kleines Stück Kontrolle über unser digitales Leben zurückzugewinnen. Und mal ehrlich, wer braucht schon noch mehr Spam in seiner Gmail-Inbox? Es gibt viele Anbieter für temporäre E-Mails. Ich habe mit einigen herumgespielt und finde Dienste, die unkompliziert sind und die Mails schnell liefern, am besten. Es geht nicht darum, etwas zu verbergen, sondern darum, bewusster mit unseren Daten umzugehen. Und wenn ich dann sehe, wie einfach das mit Diensten wie TempTom ist, die genau diese Bedürfnisse bedienen, dann ist das für mich eine klare Win-Win-Situation.